Ich will zwischen dem 12. und 20. Januar 2009 bei den Similans tauchen.
Ist es ratsam, sich bereits fruehzeitig um einen Anbieter zu kuemmern, zu buchen? Kann auf diese Weise evtl. ein guenstigerer Preis erzielt werden?
Auf was waere denn bei einer solchen fruehen Planung und ggf. Buchung aus der Ferne zu achten? Gibt es aktuelle Empfehlungen bzw. Warnungen vor Anbietern? Auf taucher.net habe ich mir schon ein paar Berichte angesehen, ein Fazit kann ich daraus fuer mich noch nicht ziehen.
Ich habe zwar den PADI AOWD, tauche aber trotzdem erst seit vier Jahren mit Geraeten und auch nur ein-, zweimal jaehrlich. D. h. ich bin wohl eher noch der hinderliche 'Klotz am Bein' groesserer Tauchgruppen, weil ich leider immer noch viel zu viel Luft verbrauche ... Zudem sehe ich mir etwas lieber genauer an, als im grossen Pulk grosse Strecken im Akkord 'abzutauchen', wie ich dies z. B. im letzten Jahr zwischen Krabi und Phuket erlebt habe (ein genauerer Blick, ein paar Fotos - und schon fand ich 'meine' Tauchgruppe in der Masse der anderen nicht wieder ...)
> Ich will zwischen dem 12. und 20. Januar 2009 > bei den Similans tauchen.
> Ist es ratsam, sich bereits fruehzeitig um einen > Anbieter zu kuemmern, zu buchen? Kann auf diese > Weise evtl. ein guenstigerer Preis erzielt > werden?
> Auf was waere denn bei einer solchen fruehen > Planung und ggf. Buchung aus der Ferne zu > achten? Gibt es aktuelle Empfehlungen bzw. > Warnungen vor Anbietern? Auf taucher.net habe > ich mir schon ein paar Berichte angesehen, ein > Fazit kann ich daraus fuer mich noch nicht > ziehen.
> Ich habe zwar den PADI AOWD, tauche aber > trotzdem erst seit vier Jahren mit Geraeten und > auch nur ein-, zweimal jaehrlich. D. h. ich bin > wohl eher noch der hinderliche 'Klotz am Bein' > groesserer Tauchgruppen, weil ich leider immer > noch viel zu viel Luft verbrauche ... > Zudem sehe ich mir etwas lieber genauer an, als > im grossen Pulk grosse Strecken im Akkord > 'abzutauchen', wie ich dies z. B. im letzten > Jahr zwischen Krabi und Phuket erlebt habe (ein > genauerer Blick, ein paar Fotos - und schon > fand ich 'meine' Tauchgruppe in der Masse der > anderen nicht wieder ...)
> Danke!
> Bernd Leutenecker
Hai,
guckst du hier: http://www.khaolakforum.de da gibt es in den einzelnen Rubriken sehr gute Infos über u.A. auch die Similans. Schließe dich einer kleinen Tauchbasis an, da ist die Betreuung individueller (z.B. Khao Lak FunDivers, WetZone Divers).
Buchen solltest du jetzt schon bzw. so früh als möglich. Grund: im Januar ist dort noch Hochsaison, da kann es schon mal eng werden (Flug, Plätze auf Tauchschiffen usw.).
Übrigens: zu viel Luft verbrauchst du nicht, man braucht immer so viel, wie man halt braucht... ich kenne 3*** TLs mit tausenden Tauchgängen, die brauchen immer noch mehr Luft als ihre Schüler...
>> Ich habe zwar den PADI AOWD, tauche aber >> trotzdem erst seit vier Jahren mit Geraeten und >> auch nur ein-, zweimal jaehrlich. D. h. ich bin >> wohl eher noch der hinderliche 'Klotz am Bein' >> groesserer Tauchgruppen, weil ich leider immer >> noch viel zu viel Luft verbrauche ... > Buchen solltest du jetzt schon bzw. so früh als möglich. Grund: im > Januar ist dort noch Hochsaison, da kann es schon mal eng werden > (Flug, Plätze auf Tauchschiffen usw.).
Das sehe ich anders, ich würde mich sogar eher vor Ort umsehen und schauen, dass ich Zugang zu einer Gruppe mit ähnlichem Level bekomme. Kapazitätsprobleme sehe ich eher nicht, jedenfalls sind mir solche bei einem duzend Beusche nichtr aufgefallen. Auch der Tip mit der kleineren Basis scheint mir ein wenig fragwürdig. Gerade auf den größeren Basen ergeben sich eher Möglichkeiten sinnvolle Gruppen zusammen zu stellen. Vielleicht machst du erstmal ein paar Tagestouren Richtung Similan und buchst dann eine Woche Safarie. So als Tip noch: Ich würde eine Basis bevorzugen, die das Safarieboot im nördlichen Bereich beläßt und einen Zubringer mit Speedbooten fährt. Die "unteren" Similan-Inseln und auch Richeleu Roch sind mit Tagestouren zu erreichen, dafür lohnt sich die Safarie eher nicht.
> >> Ich habe zwar den PADI AOWD, tauche aber > >> trotzdem erst seit vier Jahren mit Geraeten und > >> auch nur ein-, zweimal jaehrlich. D. h. ich bin > >> wohl eher noch der hinderliche 'Klotz am Bein' > >> groesserer Tauchgruppen, weil ich leider immer > >> noch viel zu viel Luft verbrauche ... > > Buchen solltest du jetzt schon bzw. so früh als möglich. Grund: im > > Januar ist dort noch Hochsaison, da kann es schon mal eng werden > > (Flug, Plätze auf Tauchschiffen usw.).
> Das sehe ich anders, ich würde mich sogar eher vor Ort umsehen und > schauen, dass ich Zugang zu einer Gruppe mit ähnlichem Level bekomme. > Kapazitätsprobleme sehe ich eher nicht, jedenfalls sind mir solche bei > einem duzend Beusche nichtr aufgefallen. Auch der Tip mit der kleineren > Basis scheint mir ein wenig fragwürdig. Gerade auf den größeren Basen > ergeben sich eher Möglichkeiten sinnvolle Gruppen zusammen zu stellen. > Vielleicht machst du erstmal ein paar Tagestouren Richtung Similan und > buchst dann eine Woche Safarie. So als Tip noch: Ich würde eine Basis > bevorzugen, die das Safarieboot im nördlichen Bereich beläßt und einen > Zubringer mit Speedbooten fährt. Die "unteren" Similan-Inseln und auch > Richeleu Roch sind mit Tagestouren zu erreichen, dafür lohnt sich die > Safarie eher nicht.
> -- > vG Richard > warnernd ... nie nicht mit warner
Wann warst du das letzte Mal da? Dieses Jahr im Januar war Khao Lak rappelvoll, der Ort boomt unwahrscheinlich. Vor dem Tsunami baute sich das Touristenaufkommen langsam auf, da ging es noch - da konnte man in der Hauptsaison ohne gebuchtes Hotel einfach mal so hin und hatte Auswahl. Das ist ab sofort in der Spitzenzeit (Dezember-Februar) leider fast nicht mehr drin. Der Tsunami hat den Ort erst richtig bekannt gemacht, daher ist auch eine rechtzeitige Buchung wichtig.
Ich habe nicht umsonst die oben genannten beiden Tauchbasen genannt. Ich kenne die persönlich (auch viele der großen dort); bei diesen beiden weiss ich, das sie sehr auf die Gäste eingehen und die auch in entsprechende Gruppen setzen bzw. betreuen. Ein Tipp noch dazu: die SeaBees haben dort eine sehr schöne Basis mit einer eigenen angeschlossenen (und recht günstigen) Bungalowanlage. Das wäre auch noch eine Alternative zu den sonst genannten.
Das mit dem Speedboottransfer ist nicht so mein Ding. Die Teile sind sehr laut und wenn man ein älteres kleines erwischt, auch sehr unbequem. Das kann man einmal machen, aber wer jemals zum direkten Vergleich dann dort eine Safari gemacht hat, steigt nie wieder in so ein Teil (ich mach´s trortzdem immer wieder und ärgere mich hinterher darüber...). Gerade als Wenigtaucher oder Anfänger ist eine Safari eindeutig die bessere Wahl. Ich habe schon erlebt, das gerade Anfänger alleine schon auf der Überfahrt mit dem Speedboot ziemlich viel Stress aufgebaut hatten; die TG waren dann entsprechend. Alles recht klein und eng, sehr laut und manchmal ruppige Fahrt - da hatten dann einige einfach Angst vor dem TG und sind mit dieser Einstellung ins Wasser gegangen. Auf dem Safariboot ist alles viel ruhiger und relaxter, die Leute können vorher den Guides Löcher in den Bauch fragen und sich mental viel besser vorbereiten. Diese Grundstimmung ist bei Anfängern eminent wichtig und hier auch gegeben. Auch ist die Zahl der Taucher auf einem Safariboot meist größer, hier kann man viel besser eine entsprechend passende Gruppe bilden als auf einem Speedboot. Eine 4 Tages-Safari zu den Similans, Richelieu Rock und Surin Islands ist für Anfänger der ideale Einstieg - das alles per Speedboot ist nicht so der Brüller...
> Dieses Jahr im Januar war Khao Lak > rappelvoll,
naja ... jetzt übertreibst du aber.
> Das ist ab sofort in der Spitzenzeit (Dezember-Februar) > leider fast nicht mehr drin.
Die Unterkunftssuche war kein Problem auch die Preise nicht. Ich bin im Cousin Resort verbliben und war es zufrieden.
> Ein Tipp noch dazu: die > SeaBees
Ja, die kann man empfehlen, die Bais ist aber nicht "klein" wie du vorab empfohlen hast.
> Das mit dem Speedboottransfer ist nicht so mein Ding. Die Teile sind > sehr laut und wenn man ein älteres kleines erwischt, auch sehr > unbequem.
Ich kann das nicht für *alle* Speedboote bestätigen. "Meines" war durchaus erträglich ;-)))
> Das kann man einmal machen, aber wer jemals zum direkten > Vergleich dann dort eine Safari gemacht hat, steigt nie wieder in so > ein Teil (ich mach´s trortzdem immer wieder und ärgere mich hinterher > darüber...)
Ich macher es trotz Safaries und ärgere mich nicht. Ich hatte auch nichts zu ärgern.
> Gerade als Wenigtaucher oder Anfänger ist eine Safari > eindeutig die bessere Wahl.
Wenn du das so sagst ... bleibe ich trotzdem bei meiner Meinung. Ist doch auch ok, oder?
> Ich habe schon erlebt, das gerade Anfänger
Ach weisst du, wenn ich jetzt anfange zu erzählen, was ich schon "alles erlebt habe" ....
> Alles recht klein > und eng, sehr laut
Du magst das so erlebt haben, ich auch, aber nicht in diesem Jahr, ich war angenehm überrascht. Ich würde es mal so formulieren. Mein Speedboot war eher wie ein Safarieboot, nur viiiel schneller. Ich hatte Platz satt, auch zum Sonnen, auch zum umziehen, auch beim Mittagessen, die Lautstärke hat die Unterhaltung nicht gestört (vom Tauchdeck mal abgesehen, da war ich aber nur zum Tauchen und da war der Motor aus ;-)))
> Eine 4 Tages-Safari zu den Similans, Richelieu Rock und Surin Islands > ist für Anfänger der ideale Einstieg - das alles per Speedboot ist > nicht so der Brüller...
Mit den Meinungen ist so wie mit den A..löchern, jeder hat eins, darf es aber auch behalten, oder?
Vielleicht ist es auch so ... ich muss nicht auf den Preis schauen und tue dies auch nicht, wenn das Angebot entsprechend ist und so war es ... ja ich habe ca. 30% mehr gezahlt als an anderer Stelle geboten, ich habe dafür aber auch 100% mehr bekommen, ich meine, es hat sich gelohnt.
Bernd Leutenecker wrote: > Ich will zwischen dem 12. und 20. Januar 2009 > bei den Similans tauchen.
> Ist es ratsam, sich bereits fruehzeitig um einen > Anbieter zu kuemmern, zu buchen? Kann auf diese > Weise evtl. ein guenstigerer Preis erzielt > werden?
ich war Silvester 2006/2007 auf einem Safariboot und habe ungefähr zwei Tage vorher die Tour vor Ort in Phuket gebucht. Es gab auf mehreren Booten noch freie Plätze, allerdings nicht auf allen. Auf Phuket hatte erst das zweite oder dritte Guesthouse, das wir gefragt haben, Zimmer.
Die Anbieter in Deutschland, die Safaris vermitteln, tun das meist auf einer begrenzten Sammlung von Tauchbooten in Deutscher Hand, oder deren Eigentümer sonstwie viel Marketing in Deutschland machen. Dasselbe gilt für die hierzulande "bekannten" Tauchbasen wie SeaBees - es gibt vor Ort noch viele Basen und Boote die kein oder wenig Marketing in Deutschland betreiben.
Die Tauchbasen und -shops vor Ort verkaufen fast alle gegenseitig ihre Touren auf Kommissionsbasis, und die Kommission ist prozentual. Ergo verkaufen sie bevorzugt die teuren Boote und wenn Du spät kommst sind noch Plätze auf den billigen Booten frei. Das *können* preisgünstige gute Boote sein, ggf. mit weniger unnötigem Luxus (Aircon, TV), können aber auch abgetakelte alte Kähne sein => vorher schlau machen.
War bislang auf der White Manta und auf der Vilai Samut, beides hat mir sehr gut gefallen, White Manta etwas besser. Vilai Samut relativ günstig. Es gibt inzwischen auch die Black Manta, eine Luxusversion der White Manta, die ich noch nicht kenne.
Richard wrote: > buchst dann eine Woche Safarie. So als Tip noch: Ich würde eine Basis > bevorzugen, die das Safarieboot im nördlichen Bereich beläßt und einen > Zubringer mit Speedbooten fährt. Die "unteren" Similan-Inseln und auch > Richeleu Roch sind mit Tagestouren zu erreichen, dafür lohnt sich die > Safarie eher nicht.
Geschmacksache. Diese Boote haben mMn. zwei Nachteile: - im Vergleich zur Größe des Boots sind relativ viele Taucher an Bord, da die Anzahl Taucher nicht durch die Anzahl Betten begrenzt ist sondern durch Anzahl Betten + Anzahl Sitze auf dem Speedboot. - dadurch dass täglich Leute kommen und gehen bildet sich keine Gruppe an Bord.
Auch die südlichen Similans, Koh Bon etc. finde ich wesentlich angenehmer per Safariboot als per Tagestour zu bereisen. Speedbootfahren ist nicht unbedingt spaßig und empfiehlt sich eigentlich nur, wenn man leicht seekrank wird oder nur gelegentlich tauchen will.